Tanja Dückers wurde am 25. September 1968 in Berlin (West) geboren.
Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den USA hat Tanja Dückers an der Freien Universität Berlin und an der Universiteit van Amsterdam Germanistik, Niederländisch, Nordamerikastudien und Kunstgeschichte studiert und ihr Studium mit einer interdisziplinären Arbeit über die “Ästhetik des Erhabenen in der modernen Malerei” abgeschlossen.
Während ihres Studiums hat sie als Nachrichten- und Wetterberichttexterin bei der Deutschen Welle TV in Berlin sowie als Lektoratsassistentin in verschiedenen Verlagen, u.a. in der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung, gearbeitet. Ihre ersten beiden Bücher, zwei Lyrikbände, sind noch während ihres Studiums erschienen. Seit Beendigung ihres Studiums lebt Tanja Dückers als freischaffende Autorin und Journalistin. Sie lehrt auch Germanistik im Ausland. Lehraufträge und Schriftstellerstipendien führten sie nach Los Angeles, Meadville/Pennsylvania, Bristol, Barcelona, Paris, nach Prag, Krakau, Bukarest, Hermannstadt, nach Sylt und Ahrenshoop, Gotland/Schweden, nach Vollezele/Flandern, Salzburg, Zypern und an weitere Orte.
Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Auslandsaufenthalte / Stipendien / Lehraufträge
Als Journalistin schreibt Tanja Dückers für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. Die Zeit, Spiegel, Süddeutsche, Welt, National Geographic, Brigitte, taz, Tagesspiegel, Emma, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Morgenpost, Jungle World …
2007- 2008 war sie Kolumnistin der FR, 2006-2009 des Magazins BÜCHER – u.a. für die von ihr erfundene Rubrik „Schräge Worte“, in der sie seltsame Begriffskreationen aus dem Alltag vorstellte.
Seit 2008 schreibt Tanja Dückers als Kolumnistin Essays zu innen- und gesellschaftspolitischen Themen für die ZEIT Online.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer journalistischen Arbeit ist Kunstkritik.
Weitere Aktivitäten
Zeichnungen, Comics (Erfindung der Blubs), Entwicklung der Geheimschrift Autumnisch.
Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlern, Komponisten und Theaterregisseuren.
Kuratorin der Ausstellung “Wasser / Hinterland” (eingeladene Künstler: Nadia Gyr (Zürich/Amsterdam), Claudia Reinhardt (Berlin/Bergen), Marcel Gorenflos (Berlin) und Roger Frank (Freiburg/Berlin) im Kunst:Raum Syltquelle, Rantum/Sylt vom 8.9. – 31.10.2006).
Organisation von Benefizlesungen im „Roten Salon“ (Berlin) zugunsten von Berliner Obdachlosen.
Mitarbeit/Mitgliedschaft bei Amnesty International und Terre des Femmes.
