Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ende des Jahres hatte ich die Gelegenheit, ein Fernsehteam vom RBB durch meinen Kiez zu führen und auf schöne Orte sowie den Wandel meines Stadtteils aufmerksam zu machen. Natürlich blieb von unserem dreistündigen Ausflug nicht viel zu sehen übrig, aber den rund vierminütigen Beitrag kann man sich in der RBB-Mediathek anschauen. Sehr ärgerlich: Um meine Schokoladen zu zeigen, wurde ein Foto mit den Tafeln von einem Nachmacher meiner Schokolade genommen. Seufz. Jetzt habe ich ausgerechnet dafür Werbung gemacht. Zum Glück ist eingangs in dem Film auch noch das Schokoladenschild an unserem Haus zu sehen.
Für das Amnesty Journal konnte ich Carolin Emcke interviewen. Wir sprachen über den weltweiten autoritären Shift und den Aufstieg der Rechtsextremen hierzulande. Emcke gab klare Antworten.
Eine klare Meinung habe ich zur derzeitigen Regelung der Witwenrente, die Erwerbstätige und Menschen, die früh ihren Partner oder ihre Partnerin verlieren, benachteiligt. Darüber spreche ich im Deutschlandfunk.
Mein Buch über Annemarie Böll stelle ich in in der Villa Ichon in Bremen und im Literaturhaus Hamburg vor, worauf ich mich jeweils freue.
Schöne Grüße und trotz allem noch einen guten Start ins neue Jahr, das leider wie das alte (mit den Pacific Palisades Fires) mit einem Flammeninferno begann, auch wenn die Maßstäbe anders sind,
Tanja
Kulinarische Empfehlung:
Styx Chocolate: Waldhimbeere – Bio-Milchschokolade
Natürlich: Der mit dicken Himbeeren jonglierende Bär hat es mir gleich angetan, aber der Riegel ist wirklich so lecker wie das Design ansprechend.
Die Riegel werden in einer nieder-österreichischen Manufaktur, bei St. Pölten, gefertigt.

Termine und Veröffentlichungen:
18. Dezember 2025
Jungle World / dschungel / Buchkritik
Döner mit Baudelaire
Lyrik auch für Leute, die keine mögen.
Hannes Wesendonks Gedichte über den Typ mit den getönten Gläsern und andere Alltagsphänomene
https://jungle.world/artikel/2025/51/hannes-wesendonk-gedichte-doener-mit-baudelaire
27. Dezember, 19.00 Uhr
RBB „Heimatjournal“ (jetzt ARD-Mediathek)
Tanja Dückers führt durch ihren Kiez
https://www.ardmediathek.de/video/heimatjournal/gleimviertel-silvesterkarpfen-salto-und-schokolade/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8yMmI0MjJmYS0zOWJjLTRhYTMtOWFlMS1kMGQwNWY5YzEyNzFfcHVibGljYXRpb24
Amnesty Journal, Ausgabe 1 / 2026 Print + Online
Interview mit Carolin Emcke
https://www.amnesty.de/deutschland-carolin-emcke-interview-autoritaere-angriffe-menschenrechte
20. Januar, 18 Uhr Bremen
Buchvorstellung und Diskussion: „Das Leben der Annemarie Böll“.
Lesung und anschließend Gespräch mit Tanja Dückers und René Böll
Villa Ichon
Goetheplatz 4
28203 Bremen
https://www.villa-ichon.de/kalender/das-leben-der-annemarie-boell-wuerdigung-und-lesung-mit-der-autorin-tanja-dueckers-und-rene-boell/
21. Januar 19.30-21.00 Uhr Hamburg
Buchvorstellung und Diskussion: „Das Leben der Annemarie Böll“. L
esung und anschließend Gespräch mit Tanja Dückers und René Böll
Moderation: Reiner Scholz (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg)
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
https://calendar.boell.de/de/event/das-leben-der-annemarie-boell-eine-wuerdigung-0
29. Januar 7.20 Uhr
Politisches Feuilleton / Deutschlandfunk
Warum die derzeitige Regelung der Witwenrente ungerecht ist
(später in der DLF-Mediathek zu finden)
Über Tanja Dückers:
Literaturkritik.de
„Es ist nicht vorbei – transgenerationelle Traumata schreiben Familiengeschichte…“
Miriam Seidler
https://literaturkritik.de/es-ist-nicht-vorbei,31721.html
Nachgelesen:
Anton Landgraf interviewt die sich selbst als Ökofeministin bezeichnende emeritierte Professorin für Soziologie, Maria Mies:
https://jungle.world/artikel/1998/16/regionalisierung-statt-globalisierung
Lektüre-Empfehlungen:
Maria Birger:
„Boris Birger. Die Sehnsucht nach Licht in finstren Zeiten“
Maria Birger, Referentin der Heinrich-Böll-Stiftung, hat über ihren Vater, einen russischen Künstler, Dissidenten und Freund der Familie Böll ein kleines feines Buch geschrieben. Es ist ein gelungener Versuch, den Vater und den Maler, dessen Name lange in den Zweiten der Sowjetära nicht öffentlich genannt werden durfte, dessen Werke nicht ausgestellt werden durften, wieder etwas sichtbarer zu machen.
Edition: Jüdische Miniaturen, Band 328, Hentrich & Hentrich, Berlin 2025
Hannes Wesendonk:
Der Typ mit den getönten Gläsern. Gedichte.
Gekonnt lockere Gedichte, die mich ein wenig an Robert Creeley erinnern, und wie so oft bei vermeintlich „allzu lockerer“ poppiger Dichtung sitzt jedes Wort.
XS-Verlag, Berlin 2025