Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
vielen Dank all denjenigen, die am vergangenen Donnerstag zur Buchpremiere in die Heinrich-Böll-Stiftung gekommen sind.
Für Schreibende ist es ja immer aufregend, wenn ein Manuskript den Weg ins Weite findet – auch wenn „Das Leben der Annemarie Böll“ offiziell schon im Spätsommer erschienen ist. Den Mitschnitt des Abends (s.u.) mit Fotomaterial und Filmausschnitt kann man sich noch anschauen.
Eine weitere Lesung aus „Das Leben der Annemarie Böll“ ist zumindest in Berlin nicht geplant. Das Buch ist für Buchhändler*innen nicht sonderlich attraktiv, da es nur abgegeben, aber nicht verkauft werden darf (die Heinrich-Böll-Stiftung ist gemeinnützig und darf keinen Umsatz hiermit generieren). Weiter unten weise ich aber auf die Möglichkeit hin, das Buch kostenfrei direkt bei der HBS zu bestellen. Hiervon haben schon viele Menschen Gebrauch gemacht, vor allem, nachdem Volker Weidermann es sehr positiv in der ZEIT besprach. Im nächsten Jahr wird es jedoch weitere Lesungen / Veranstaltungen in Regionalbüros der Böll-Stiftung geben, vielleicht auch in Prag (Annemarie Böll hat tschechische Wurzeln).
Eine letzte Lesung in diesem Jahr kann ich für den 5. Dezember in Charlottenburg ankündigen. Da gibt es, thematisch für die (jedoch keineswegs nur „gemütliche“) Textauswahl, eine Schokoladenverkostung. Im Deutschlandfunk wird noch einen Beitrag über die Wurzeln des Antiamerikanismus zu hören sein.
Eine schöne und lichte Adventszeit wünscht Euch
Tanja
Kulinarische Empfehlung:
Nobis: Printen. Aus Aachen, der Heimatstadt meines Vaters, stammen noch immer die leckersten Printen, mit bester Textur. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig, ein Foto zu machen…

Termine und Veröffentlichungen:
„Das Leben der Annemarie Böll“ – Buchvorstellung am 27. November 2025 in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
Mitschnitt auf YouTube:
https://www.youtube.com/live/HrVqI-e7Sm8
„Das Leben der Annemarie Böll – eine Würdigung“, bestellbar direkt über die Heinrich-Böll-Stiftung, kostenfrei, jedoch mit Portokosten:
Telefon: (030) 285 34-0
Email: info@boell.de
5. Dezember 19 Uhr
Lesung aus „Schoki Doki – Geschichten einer Schokoladenliebhaberin“ (Bübül – die Bücher mit dem Büffel) und Schokoladen-Verkostung
Anwesend ist auch die Künstlerin Dietlind Horstmann-Köpper, von der derzeit Werke in der Fantom Galerie ausgestellt sind.
Fantom Galerie
Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin (sehr nahe der Schaubühne)
https://fantomonline.wordpress.com/
Teilnahmebestätigungen an mich (kontakt@preussisch-suess.de) vor Freitag sind willkommen, damit ich die Schokoladenmengen für die Verkostung besser kalkulieren kann.
17. Dezember, 7.20 Uhr Politisches Feuilleton
Woher kommt der Antiamerikanismus? Was unterscheidet ihn von berechtigter Kritik?
Nachgelesen:
Anton Landgraf:
Vertraue niemandem. Weltweit setzt sich ein autoritärer Kapitalismus durch, der auch gut ohne politische Freiheiten und demokratische Rechte funktioniert. Denn wer Macht hat, kann aus Lügen Fakten machen.
Jungle World, 2.6.2022
https://jungle.world/artikel/2022/22/vertraue-niemandem
Lektüre-Empfehlungen:
Judith Kerr: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Übersetzt von Annemarie Böll.
1973 in deutscher Fassung erschienen, hat die autobiografische Geschichte einer jüdischen Familie, die sich im Jahr 1933 vor den Nationalsozialisten auf die Flucht begab, auch hierzulande Millionen Menschen berührt. Die Übersetzung von Annemarie Böll, die eine leidenschaftliche Übersetzerin und Kulturvermittlerin war, trug maßgeblich zum Erfolg des Buches in Deutschland bei.
Arinda Craciun und Eva Ruth Wemme: Ortswechsel Bukarest (Graphic Nonfiction),
Susanne Rieder Verlag
Tolles kenntnisreiches Buch über Rumäniens Hauptstadt, mit kundigen Einblicken in verschiedene Stadtviertel (vom „Uranus-Viertel übers „Stavropoleos-Kloster“ bis zum „Jüdischen Viertel“ sowie die Geschichte der Stadt ( „Erdbeben“, „Progrome“…), bekannte Architekten und andere die Stadt prägenden Personen werden portraitiert. Auf einige Absurditäten und gelungene graphische Umsetzungen derselbigen können sich die Lesenden freuen.